Bei 18 Patienten mit 44 Koronarstents erreichte die Ultra-High-Resolution (UHR) PCCT-Angiographie eine hohe diagnostische Genauigkeit bei der Erkennung von 250% In-Stent-Stenosen im Vergleich zur invasiven Koronarangiographie (ICA). Beide Leser identifizierten alle 5 stenotischen Stents, was eine Sensitivität von 100% ergab.
Die Spezifität und die Gesamtgenauigkeit lagen bei Leser 1 bei 92,3% bzw. 93,2% und bei Leser 2 bei 87,2% bzw. 88,6%. Am wichtigsten war der negative prädiktive Wert für beide Leser 100%, was UHR PCCT als starke nichtinvasive Methode zur Ausschlussdiagnose klinisch relevanter In-Stent-Restenosen unterstützt.
Die Bildqualität des Stentlumens war allgemein gut bis exzellent, wobei nur 3 von 44 Stents von beiden Lesern als nicht diagnostisch eingestuft wurden. Trotz eines verbleibenden Stent-Bloomings von etwa 38240% bot die 0,2-mm-Rekonstruktion mit einem scharfen Bv60-Kernel eine ausreichende Lumenvisualisierung für eine zuverlässige klinische Beurteilung bei mehr als 90% der Stents.