Bei 39 Patienten mit 45 Untersuchungen des Abflusses der unteren Extremitäten wurde die PCCT-Angiographie direkt mit der digitalen Subtraktionsangiographie (DSA) bei peripherer arterieller Verschlusskrankheit verglichen. Die Kohorte war herausfordernd, da 77,8 % der Studien die Fontaine-Stufe IV darstellten, was schwere Verkalkungen und kleine Cruralgefäße besonders relevant machte.
Die Auswahl des Rekonstruktionskerns hatte einen großen Einfluss auf die diagnostische Leistung. Eine zunehmende Schärfe von Bv36 192 Bv48 192 Bv56 reduzierte schrittweise das Calcium-Blooming und verbesserte die Gefäßschärfe sowie die Übereinstimmung mit DSA, während die Sensitivität für 2560 % Stenose im Wesentlichen unverändert bei etwa 81 % blieb.
Der Nutzen war am stärksten bei stark verkalkten Cruralarterien: Die Spezifität verbesserte sich von 49,3 % mit Bv36 auf 65,9 % mit Bv56, während die Überschätzung der Stenose abnahm und das diagnostische Vertrauen zunahm. Somit bot der schärfere Bv56-Kern trotz erhöhtem Bildrauschen den besten diagnostischen Kompromiss bei fortgeschrittener PAOD der unteren Extremitäten.