Prospektive Studie zur Prüfung, ob Low-Dose (LD) Ultra-High-Resolution (UHR) photon-counting CT die diagnostische Bildqualität für viszerale Arterien-CTA erhalten kann. Die Studie umfasste 57 Patienten in der Voll-Dosis-Gruppe und 57 in der Niedrigdosis-Gruppe.
Jede Aufnahme wurde auf zwei Arten rekonstruiert: 0,2 mm / Bv48 / QIR 4 und 1 mm / Bv40 / QIR 3. Objektives SNR/CNR sowie subjektives Rauschen, Gefäßschärfe, Gesamtqualität und Sichtbarkeit von neun viszeralen Arterien wurden bewertet.
Die 0,2-mm-UHR-Rekonstruktion hatte ein niedrigeres SNR und CNR als die 1-mm-Rekonstruktion, erreichte jedoch dennoch eine bessere qualitative Bildqualität, insbesondere bei der Darstellung winziger Arterien auf volumen-gerenderten Bildern (p < 0,001).
Wichtig ist, dass die Voll-Dosis-Bildgebung im Allgemeinen keine signifikant höheren SNR/CNR-Werte als die Niedrigdosis-Bildgebung bei gleicher Schichtdicke lieferte. Ausnahmen waren das SNR für die gemeinsame Leberarterie, Milzarterie und beidseitige Nierenarterien bei der 0,2-mm-Rekonstruktion.
Die Niedrigdosis-Untersuchung beeinträchtigte auch bei übergewichtigen Patienten innerhalb desselben Rekonstruktionssettings nicht signifikant die Bildqualität.
Die Sichtbarkeit der neun bewerteten viszeralen Arterien war zwischen Voll- und Niedrigdosis-Protokollen weitgehend vergleichbar, mit begrenzten Ausnahmen bei der oberen Mesenterialarterie und der linken Magenarterie.