Mit moderner PCCT, kann die pädiatrische kardiale CT bereits Sub-mSv-Strahlendosen erreichen; der Kommentar argumentiert, dass eine weitere Dosisreduktion nicht automatisch Priorität haben sollte, wenn sie räumliche Auflösung, Bildrauschen, Kantenschärfe oder diagnostisches Vertrauen beeinträchtigt.
Niedrig-kV-PCCT-Protokolle können die Strahlendosis reduzieren, aber es gibt wichtige Kompromisse: 70–90 kV Quantum-Modus kann ultra-hohe räumliche Auflösung und materialspezifische spektrale Bildgebung opfern, während 120–140 kV Quantum Plus-Modus niedrig-keV VMI und spektrale Rekonstruktionen wie virtuelle Nicht-Kalzium- und Jod-only-Bildgebung ermöglicht – potenziell wertvoll für die kardiovaskuläre Beurteilung.
Die Autoren schlagen eine Verschiebung von ALARA hin zur Optimierung der diagnostischen Leistung und des klinischen Nutzens: PCCT-Protokolle sollten eine ausreichende Bildqualität bewahren, nicht nur für die menschliche Interpretation, sondern auch für quantitative Bildgebung, Radiomics und KI, deren Leistung und Reproduzierbarkeit sich verschlechtern können, wenn die Strahlendosis sinkt und das Bildrauschen zunimmt.