Die Kombination von UHR PCCT mit niedrigem keV virtueller monoenergetischer Bildgebung (VMI) verbesserte die Visualisierung von duktalem Adenokarzinom der Bauchspeicheldrüse (PDAC), peripankreatischen Gefäßen und feiner Pankreasanatomie; die Studie identifizierte 0,4-mm-Schnitte bei 45 keV als die beste Gesamtrekonstruktionsstrategie für die präoperative Beurteilung.
40-keV VMI erzeugte das höchste quantitative CNR und SNR für Tumore und peripankreatische Gefäße, während 45–50 keV bei 0,4-mm Schnittdicke eine bessere qualitative Visualisierung feiner anatomischer Strukturen erreichte, indem es spektralen Kontrastverbesserung mit der hohen räumlichen Auflösung von PCCT ausbalancierte.
Die Kombination aus hoher räumlicher Auflösung und spektralen Informationen von PCCT kann die Abgrenzung von Tumor und Gefäß sowie die Visualisierung feiner Strukturen verbessern, die für das PDAC-Staging und die chirurgische Planung relevant sind, und zeigt den komplementären Wert der UHR-Erfassung und spektralen Rekonstruktion in der abdominalen Onkologie-Bildgebung.