Diese Machbarkeitsstudie zeigt, dass spektrale PCCT-Daten aus routinemäßigen kontrastmittelverstärkten onkologischen Staging-Untersuchungen zur Erkennung und Quantifizierung von Anämie verwendet werden können durch Messung der Blutpool-Attenuation auf virtuellen Nicht-Kontrast (VNC)-Bildern.
Die mittlere Blutpool-VNC-Attenuation zeigte eine starke positive Korrelation mit Hämoglobin (R = 0,81) und Hämatokrit (R = 0,77), was darauf hinweist, dass eine abnehmende VNC-Attenuation eng mit einer zunehmenden Schwere der Anämie übereinstimmt.
Die VNC-Attenuation nahm progressiv ab von keiner Anämie bis zu leichter, mäßiger und schwerer Anämie, was das Potenzial für eine opportunistische Identifikation zuvor unbekannter oder sich verschlechternder Anämie direkt aus routinemäßig erworbenen kontrastmittelverstärkten PCCT-Untersuchungen demonstriert.