Diese Phantomstudie zeigt, dass die Ultra-High-Resolution (UHR) Photon-Counting CT (PCCT) die Visualisierung von Niedrig-Attenuations-Plaque (LAP) im Vergleich zur Standardauflösungs-PCCT und einem klinisch verwendeten Energy-Integrating Detector CT (EID-CT)-Protokoll erheblich verbessert.
Die Kombination aus UHR-Erfassung (120 0,2 mm Kollimation), scharfen Qr72 Rekonstruktionskernen und QIR 2 64 lieferte die höchste räumliche Auflösung und die genauesten Attenuationswerte, wodurch die Visualisierung von 1-mm-LAP-Komponenten ermöglicht wurde, die mit konventioneller EID-CT nicht aufgelöst werden konnten.
Höhere virtuelle monoenergetische Rekonstruktionen (130 keV) reduzierten das Iod-Blooming und verbesserten die Differenzierung zwischen Kalzium, Iod und lipidreichen Plaquekomponenten, was darauf hindeutet, dass optimierte PCCT-Protokolle die zukünftige Charakterisierung von Koronarplaques verbessern können.